Notizblaettchen: Katholisch + Altkirchlich + Recht Gläubig

8. März 2018
von schorsi
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Zwanzigster Fastentag: Halbzeit (20)

Wurzeln schlagen

Heute ist der zwanzigste Tag der Fastenzeit, das heißt gewissermaßen: Halbzeit bis zur Karwoche. Am Palmsonntag beginnen dann die Osterfeierlichkeiten und die Liturgie vom Gründonnerstag markiert den Anfang der eigentlichen Osterfeier mit den drei heiligen Tagen, dem Triduum Sacrum.
Gestern wurde hier mit dem orthodoxen Hymnus “Komm Wahres Licht” (nach dem ostkirchlichen Theologen Vladimir Losskij) bereits Ausschau auf das heilige Osterfest gehalten. Für viele Fastende – na ja, so viele sind es insgesamt heutzutage wohl nicht mehr – bedeutet das Ende der Fastenzeit: jetzt darf man sich endlich wieder seinen kleinen Genüssen, dem Bierchen oder dem Gläschen Wein, den Süßigkeiten und den (nicht nur) kulinarischen fleischlichen Genüssen hingeben.
Aber sollte das dann schon alles gewesen sein? Ich finde nicht. Ich möchte etwas mitnehmen aus dieser Zeit des Fastens. Ich hoffe, dass all das, worum ich mich in dieser Zeit aus eigener Kraft bemühe und worum ich Gott bitte, Wurzeln schlägt in meinem Leben.

Herr Jesus Christus, hilf mir, mich in der dieser Zeit des Fastens zu erneuern und laß alles das, was ich von Dir erbeten und worum ich mich aus eigener Kraft bemüht habe, Wurzeln schlagen in meinem weiteren Leben.
Amen.

7. März 2018
von schorsi
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Vorausschau mit dem Hymnus (orthodox): Komm wahres Licht ( 19)

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Komm wahres Licht; komm, ewiges Leben;
Komm verborgenes Mysterium,
komm Du Schatz sonder Namen;
komm Du unerkennbare Person,
komm Du unendliche Freude!
Komm, Licht, das keine Dämmerung kennt;
komm Hoffnung, die alle retten will.
Komm Auferstehung der Toten;
komm, o Gewaltiger, der Du alles durch Dein bloßes Wollen vollendest,
umgestaltest und verwandelst;
komm Unsichtbarer, Du ganz Unberührbarer un Unfassbarer.
Komm Du allzeit Unveränderlicher, der Du Dich dennoch in jeder Stunde bewegst und zu uns kommst, die wir in der Unterwelt liegen.
Du wohnst höher als die Himmel.
Wie Dein so ersehnter und allzeit verkündeter Name lautet,
keiner vermag es zu sagen.
Keiner vermag zu wissen, wie Du bist, von welcher Art oder Gattung,
denn dies ist unmöglich.
Komm unverwelklichge Krone.
Komm, Du, den meine elende Seele geliebt hat und liebt!
Komm allein zu mir, dem Einsamen.
Komm, der Du mich von allem getrennt und zum Fremdling in dieser Welt gemacht hast und in mir zum Verlangen wurdest;
Du wolltest ja, dass ich -Dich will, Du völlig Unerreichbarer.
Komm mein Atem und mein Leben, Trost meines armen Herzens.

(Thomas Carich. Über die mystische Theologie der Ostkirche nach Vladimir Losskij.100)

Sehnsüchtig blicken wir voraus auf Ostern und warten auf die Vergegenwärtigung der Aufserstehung unseres Heilands Jesus Christus, damit auch wir mit ihm auferstehen!

Gütiger Gott, laß uns den Übergang bestehen und schenke uns die Gnade der Auferstehung in und mit unserem Heiland, Jesus Christus. Amen.

6. März 2018
von schorsi
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Sein wollen (18)

sein wollen

Wahrlich, wir sind und wollen und wollten stets etwas sein,
immer einer über dem anderen.
 
Darum aller Streit und alle Mühe: Dass man etwas ist,
dass man groß, reich, hoch und mächtig ist.
Ein jeder will stets etwas sein und scheinen.
Aller Jammer kommt allein davon, dass wir etwas sein wollen.
 
Das Nichts-sein,
das hätte in allen Lebensweisen, an allen Orten, an allen Leuten, völligen, wahren, wesentlichen, ewigen Frieden und es wäre das Seligste, das Sicherste und das Edelste, das diese Welt hat. Aber niemand will daran, weder reich noch arm, weder jung noch alt.

Johannes Tauler

“Aller Jammer kommt allein davon, dass wir etwas sein wollen”, sagt Johannes Tauler.
Irgendwie folgen wir mit diesem “etwas sein wollen” immer noch bestimmten Instinkten, in der Rangordnung möglichst hoch zu steigen, um sich damit gleichsam den Zugriff auf Ressourcen zu sichern: heutzutage, Geld, Macht, Sex.

Irgendwann habe ich mir mal vorgenommen, nichts mehr sein zu müssen. Und habe gleichsam festgestellt, dass dieses “etwas sein wollen” mich doch immer wieder einholt. Eine Kollegin bekommt einen Position, für die ich mich auch beworben habe. Sofort steigt in mir das Neid-Gift auf und ich finde tausend Gründe, warum ich viel besser dafür geeignet wäre, als sie. Ich habe in bestimmten Zusammenhängen plötzlich das Gefühl, das meine Stimme bei mir wichtigen Personen nicht mehr soviel gilt, wie zuvor: und schon fühle ich mich ausgebootet, beneide diejenigen, die im Mittelpunkt stehen und finde natürlich zig Kritikpunkte an ihnen.
Wirklich nichts sein zu wollen, fällt mir unglaublich schwer. Ich weiß nicht, ob ich diesen Zustand der geistigen Reife jemals erreiche.
Einstweilen kann ich nur versuchen, etwas Distanz zu gewinnen, wenn mal wieder ein Gefühl des Neides in mir aufsteigt oder ich beginne, mich anderen gegenüber zu erhöhen. Cool down, könnte man auch sagen. Wenn es gelingt, kann es so etwas wie eine geistige Entgiftungskur werden.

Gütiger Gott, hilf mir, wesentlich zu werden. Hilf mir zu erkennen, wenn ich mich selbst erhöhe und mich damit vor Dir erniedrige. Gib mir die Kraft, Neid, Mißgunst und Machtstreben zu besiegen.

2. März 2018
von schorsi
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Achtsamkeit (17)

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Achtsamkeit, das bedeutet:

  • Meinen Freunden rechtzeitig zum Geburtstag zu gratulieren;
  • Kontakte pflegen;
  • Stärker in der Gegenwart leben;
  • Ziele konzentrierter verfolgen;
  • Konzentrierter zu arbeiten;
  • und (Fortsetzung folgt).

Gütiger Gott, stärke mich in meinem Bemühen, achtsamer zu werden!

1. März 2018
von schorsi
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Zwischen Umkehr und Selbstoptimierung (16)

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Beim Blick in meinen Fastenkalender, aber auch auf verschiedene katholische Websites, bekomme ich manchmal den Eindruck, als ginge es in der Fastenzeit hauptsächlich darum, ein irgendwie besserer Mensch zu werden: weniger Fertigmahlzeiten, mehr Bewegung, mehr Aufmerksamkeit gegenüber dem Partner, der Partnerin. All das könnten wahrscheinlich auch Nicht-Gläubige, oder sagen wir lieber, nicht religiöse Menschen, sinnvoll finden. Kurz gesagt, es geht mir da manchmal zu wenig um das Eigentliche, unsere Beziehung zu Gott. Oder ist das eine zu eng gefasst. Wahrscheinlich, denn wo wir uns mehr der Schönheit von Gottes Schöpfung oder der Liebe zu unseren Nächsten zuwenden, da nähern wir uns doch auch dem Ursprung von allem, Gott.
Mir scheint aber doch, dass der Grad zwischen Selbstoptimierung einerseits und persönlicher Veränderung und Umkehr hin zu Gott andererseits, manchmal recht schmal ist.

Herr Jesus Christus, lass uns erkennen, wenn wir uns nur noch um uns selbst drehen und das mit der Suche nach Dir verwechseln.

28. Februar 2018
von schorsi
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“Du lästerst gern!” (15)

Lästermaul 1

Vor kurzem sagte ein Kollege von mir einen Satz, der mich etwas erschreckt hat. Die Äußerung betraf mich selbst: “Du lästerst ja ganz gern!” Er meinte das nicht im religiösen Sinn, sondern hinsichtlich meines Verhaltens am Arbeitsplatz, in Bezug auf Kolleginnen, Kollegen und Vorgesetzte.
Lästern, das Wort oszilliert zwischen den Bedeutungen, “schmähen” “sich verächtlich machen”, “sich abwertend äußern”, in einer abgemilderten Form lässt es sich vielleicht noch mit “sich negativ kritisch äußern” übersetzen. Lästern zielt also immer auf eine andere Person beziehungsweise Personen oder auf eine Situation und stellt sie in einen negativen Zusammenhang.
Und das soll auf mich zutreffen?
Ich neige dazu, mich schnell über etwas aufzuregen, wenn ich etwas falsch oder ungerecht finde. Aber allein damit verharmlose ich die Sache wahrscheinlich enorm. Denn das “Lästern” impliziert ja nicht nur die Wahrnehmung von etwas subjektiv Falschem oder Ungerechtem, sondern immer auch das Reden darüber gegenüber Dritten. Ich äußere mich Dritten gegenüber mehr oder weniger negativ über bestimmte Menschen oder das Verhalten von Menschen in speziellen Situationen. In einem Fall betraf das zum Beispiel eine Person, die durch ihre Mitgliedschaft in einer Partei und den daraus erwachsenden Beziehungen über alle Einstellungsverfahren hinweg zu ihrem Arbeitsplatz gekommen ist. Das fand ich furchtbar ungerecht und habe mich hinter vorgehaltener Hand entsprechend herablassend darüber geäußert. Aber spielt dabei nicht immer auch eine Portion Neid mit. Dem oder der anderen ist etwas zugefallen, was ich mir hart erkämpfen musste.
Ja, es stimmt, ich äußere mich häufiger mit subjektiver Wertung über das Verhalten oder die Eigenschaften anderer Menschen, gern auch mit etwas Sarkasmus dabei.
Was sagt das über mich selbst aus. Bin ich eher bei den Fehlern und Verhaltensweisen anderer als bei meinen eigenen? Versuche ich mich aufzuwerten, indem ich mich über andere offen oder subtil kritisch oder verächtlich äußere? Wie weit entferne ich mich dadurch von der Liebe Gottes? Muss ich mich erhöhen, indem ich andere – und wenn auch nur subtil – erniedrige? “Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden” (Lukas 14:11).
Ich muss meinem Kollegen dankbar sein, mich auf dieses Problem aufmerksam gemacht zu haben.

Gütiger Gott, hilf mir, zu erkennen, wenn ich mich erhöhe, indem ich andere herab setze. Hilf mir zu erkennen, was ich selbst damit bezwecke, ohne es mir selbst einzugestehen. Hilf mir, eher das Gute und Positive im anderen Menschen zu sehen. Schenke mir die Kraft zur Offenheit, wenn ich etwas im Verhalten des Anderen falsch finde. Hilf, fähig zu werden, eine Art von Kritik zu üben, woran der oder die Andere wachsen kann und ihn oder sie damit nicht klein zu machen.

27. Februar 2018
von schorsi
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Heiliges Leben (14)

Ein heiliges Leben. Was bedeutet das eigentlich, konkret?
Der Begriff heilig bezeichnet etwas Verehrungswürdiges und leitet sich von dem Substantiv Heil ab. Heil, also ganz werden, ganz unser Selbst entfaltend, gewissermaßen, können wir letztendlich nur durch unsere Beziehung zum Göttlichen, zum Urgrund allen Seins und allen Lebens, zu dem Erde, Himmel und Kosmos transzendierenden Geist, der über allem und in allem, also auch in uns selbst, wirkt. Heiligkeit geht von Gott aus und kann nur durch die Nähe zu Gott entstehen. Wer in den Bannkreis von Gottes Heiligkeit gerät, wird durch Seine Nähe selbst geheiligt. Ganz in Gott und mit Gott im eigenen Selbst zu leben, ist das Ziel des Mönchtums, dass wahrscheinlich im orthodoxen Mönchstum am deutlichsten zum Ausdruck kommt. Die Orthodoxie spricht von der Vergöttlichung des Menschen.
Die Sehnsucht, die wir in uns spüren, und leider oft gar nicht genau definieren können, ist gewissermaßen die Gravitationskraft Gottes Heiligkeit. So können und müssen auch wir, die in der Welt und nicht in monastischer Abgeschiedenheit lebenden Menschen, die Nähe Gottes suchen, um uns immer mehr von seiner Heiligkeit anziehen zu lassen, um immer mehr zu einem Zustand zu gelangen, in dem das Göttliche in uns selbst sich entfalten kann.
Das ist in der Welt mit ihren falschen Versprechungen und oberflächlichen Ablenkungen schwieriger als im Mönchtum. Aber wenn wir heil werden wollen, dann müssen wir diesen Weg gehen.
Die Fastenzeit ist also nicht zuletzt auch eine Zeit der intensiven Prüfung. Wir stellen unser Leben auf den Prüfstand, um das zu entdecken und zu ändern, was uns von Gott trennt, was uns hindert, seiner Heiligkeit teilhaftig zu werden; zu erkennen, was uns vom Göttlichen in uns selbst trennt.

Gütiger Gott, lass mich immer mehr Deines Heils teilhaftig werden. Lass mich erkennen, was mich von Dir trennt. Schenke mir die Kraft zur Veränderung. Zieh mich in den Bann Deiner Heiligkeit!

26. Februar 2018
von schorsi
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Erbarme Dich meiner! (13)

Erbarme Dich

Herr Jesus Christus, Du Sohn Gottes, erbarme Dich meiner,

beten wir repitativ im Herzensgebet. Und wenn wir Glück haben, kann es passieren, dass der Name Jesus Christus in unseren Herzen aufgeht wie eine Blüte und wir ergriffen werden von Freude und der liebenden Sehnsucht nach dem Heiligen. Zu oft aber blockieren wir uns selbst, indem wir uns von unseren Ängsten, Wünschen und Süchten zu sehr gefangen nehmen lassen.

Jesus Christus, lass Deinen heiligen Namen in meinem Herzen erblühen. Halte alles von mir fern, was mich ablenkt und von Dir trennt.

25. Februar 2018
von schorsi
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Suche (12)

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Ich hatte Dich durch eigene Schuld verloren.
Dann habe ich gesucht, doch ich wusste nicht mehr wen oder was. Bis Du Dich hast wiederfinden lassen.

Herr Jesus Christus, führe mich auf den Weg, auf dem ich zu Dir ins Licht gelange.

24. Februar 2018
von schorsi
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Entsagung: Frei werden für Gott ! (11)

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Gestern Abend habe ich, wie oft am Samstag, an der Vesper in unserem Stadtkloster teilgenommen. Später abends wollte ich noch mit dem Jesusgebet meditieren.
Zunächst aber habe ich mir erst einmal etwas zu Essen gemacht. Im Kühlschrank fand ich noch eine große Packung Bulgur, die kurz vor dem Verfallsdatum stand. Also: entweder essen oder in den Abfall damit. Lebensmittel wegzuschmeißen, versuche ich zu vermeiden. Mit dem ganzen Bulgur und verschiedenem Gemüse bereitete ich mir daher eine Schüssel Salat zu, die ich mit Appetit verspeiste. Ich setzte mich dann an den Schreibtisch um noch etwas zu arbeiten und merkte plötzlich, dass ich viel zu viel gegessen hatten. Ich fühlte mich matt, schläfrig und “vollgefressen”.
In diesem Zustand konnte ich nicht mehr beten. Wahrscheinlich wäre ich eingeschlafen oder hätte mich in irgendwelchen Tagträumen verloren.
“Viele meinen heute”, schreibt Anselm Grün in seinem Fastenbuch, “das Beten sei als Zwiegespräch mit Gott ein rein geistiger Akt. Doch die Alten verstanden das Beten immer schon als Beten mit Leib und Seele. (…) Das Fasten stärkt das Beten, weil es den Beter wacher macht. Essen macht satt und schläfrig. Im Fasten wird man wach und offen für das Geistige, offen für Gott, durchlässiger für Gottes Geist (Anselm Grün, Fasten, Münsterschwarzach 2001, 47f)”
Anselm Grün bringts (mal wieder) auf den Punkt. Je mehr ich mich mit Nahrung oder auch immateriellen Einflüssen und Eindrücken, dem abendlichen TV-Programm etwa, vollstopfe, desto mehr verschließe ich mich vor Gott. Ich bin dann so voll von stofflichen und nicht-stofflichen Einflüssen der Welt, dass für das Göttliche kein Platz mehr ist. Ich bin dann nicht durchlässig für Gottes Geist, sondern wegen Überfüllung geschlossen, gewissermaßen. Das ist der eigentliche Sinn des Fastens und der Entsagung, leer zu werden, damit das Göttliche Einzug halten kann in mir.

Jesus Christus, stärke mich in der Entsagung und in meinem Bemühen, frei zu werden für Dich, damit mich Deine Gegenwart erfüllen und Dein Licht leuchten kann in mir. Amen