Cella Sankt Benedikt, Logion März 2018: Der Weg, der dir gezeigt wird, ist nicht weit. Du musst deinem Gott nur bis zu dir selbst entgegen gehen. Ich fürchte, der Weg zum eigenen Selbst ist manchmal der längste und steinigste, den man sich vorstellen kann. Mir selbst kommt es jedenfalls so vor, wenn ich auf mein […]
Sehnsucht kann sich in Gier verwandeln, wenn sie sich mit dem Gift der Angst mischt. Hat die Gier erst einmal Macht, kann sie alle ethischen Maßstäbe sprengen. Die Gier wird nur geheilt, wenn sie in Sehnsucht verwandelt wird. Es ist letztlich ein spiritueller Weg, der mich von meiner Gier befreien kann. Nicht indem ich sie […]
Schwer. Leicht. Bewegung. Starre. Aus der Haut fahren. Ist unmöglich. Der Mönch Evagrius Ponticus (4. Jahrhundert) schildert die Akedia recht humorvoll. Da ist ein Mönch in seiner Zelle und liest Bibel. Dann schimpft er, dass das Licht nicht hell genug ist. Außerdem ist er schläfrig. Er nimmt die Bibel als Kissen. Aber er schläft nicht […]
Wir scheinen einen Hang dazu zu haben, das Göttliche von uns abzutrennen (..) schreibt Stefan, der Seelengrund-Blogger. Ja, wir veräußerlichen Christus im Glauben. Wir schaffen ein Glaubenskonstrukt, indem wir das Göttliche in ein Glaubens-Bild von Gott verlagern. An dieses Glaubensbild kann man eben glauben oder nicht glauben. Seine deutlichste Ausprägung hat diese Form der Glaubenskonstruktion […]
Zu den Websites, die mich interessieren, gehört der Blog Seeelengrund. Der Autor ist ein Mensch, der wohl, wenn ich es an meinem Erfahrungshorizont messe, tiefergehende mystische Erfahrungen macht. In einem seiner letzten Beiträge schreibt er: ” In den vergangenen zweitausend Jahren Kirchengeschichte hat man kein Christentum entwickelt, sondern ein Jesustum erschaffen. Man hat einen Menschen […]
Herr Jesus Christus, Du Sohn Gottes, erbarme Dich meiner . Könnte mein Leben doch ein immerwährendes Gebet werden.
Heute ist der zwanzigste Tag der Fastenzeit, das heißt gewissermaßen: Halbzeit bis zur Karwoche. Am Palmsonntag beginnen dann die Osterfeierlichkeiten und die Liturgie vom Gründonnerstag markiert den Anfang der eigentlichen Osterfeier mit den drei heiligen Tagen, dem Triduum Sacrum. Gestern wurde hier mit dem orthodoxen Hymnus “Komm Wahres Licht” (nach dem ostkirchlichen Theologen Vladimir Losskij) […]
Komm wahres Licht; komm, ewiges Leben; Komm verborgenes Mysterium, komm Du Schatz sonder Namen; komm Du unerkennbare Person, komm Du unendliche Freude! Komm, Licht, das keine Dämmerung kennt; komm Hoffnung, die alle retten will. Komm Auferstehung der Toten; komm, o Gewaltiger, der Du alles durch Dein bloßes Wollen vollendest, umgestaltest und verwandelst; komm Unsichtbarer, Du […]
Wahrlich, wir sind und wollen und wollten stets etwas sein, immer einer über dem anderen. Darum aller Streit und alle Mühe: Dass man etwas ist, dass man groß, reich, hoch und mächtig ist. Ein jeder will stets etwas sein und scheinen. Aller Jammer kommt allein davon, dass wir etwas sein wollen. Das Nichts-sein, […]
Achtsamkeit, das bedeutet: Meinen Freunden rechtzeitig zum Geburtstag zu gratulieren; Kontakte pflegen; Stärker in der Gegenwart leben; Ziele konzentrierter verfolgen; Konzentrierter zu arbeiten; und (Fortsetzung folgt). Gütiger Gott, stärke mich in meinem Bemühen, achtsamer zu werden!




