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Auferstehung

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Schöneberg: Das Exsultet in der Feier der Heiligen Osternacht

Mit dem Leben und Sterben von Jesus Christus ist ein Emanzipationsprozess eingeleitet worden, der auf die Befreiung der Menschen zielt, und zwar sowohl in ihrer sozialen als auch in ihrer spirituellen Existenz, in ihrer Eigenschaft als zunächst verlorene – weil todgeweihte und schuldbeladene Individuen – als auch in ihrer sozialen Dimension als unterdrückte und geknechtete Wesen. Diese Botschaft ist sowohl präsent in der Verkündigung Christi als auch in seinem Leben und Leiden selbst, in seinem „Engagement“ für die Welt und in der Art seines Todes. Christus ist den Leidensweg der Menschen – und schließlich weit darüber hinaus – gegangen, aber daraus ist nicht der Tod, sondern eine Hoffnung und ein Versprechen auf das Leben entstanden: Nein, ihr seit nicht verloren, denn ihr werdet wieder aufstehen und auferstehen, nein, das Elend wird nicht immer währen, die Befreiung von Ungerechtigkeit, Unterdrückung und Ausbeutung ist möglich – das Reich Gottes, „wie im Himmel so auf Erden“. Und du, Mensch, als ein von Schuld, Verfall und Tod gezeichnetes Wesen, kannst teilhaben an der allumfassenden Liebe Gottes, von der Jesus Christus Zeugnis abgelegt hat durch sein eines Opfer am Kreuz, mit dem der Tod überwunden worden ist.
Christus ist auferstanden!

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