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Gottvertrauen (8)

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Gottvertrauen

Sich über etwas Sorgen zu machen, was noch gar nicht eingetreten ist, ist in etwa das gleiche, als würde man einen Kredit abbezahlen, den man noch gar nicht aufgenommen hat,

sagte vor kurzem eine gute Bekannte zu mir.
Damit traf sie ins Schwarze. Denn gerade in letzter Zeit, in vielerlei Hinsicht für mich eine Zeit des Umbruchs, war ich häufig in Sorgen um die Zukunft gefangen.
Ich bekenne: ich neige zu Pessimismus. Wenn Probleme auftauchen, male ich mir gern das Schlimmste aus, tendiere zu Worst-Case-Szenarien. Gerade zur Jahreswende und in den ersten Wochen dieses Jahres, vor dem Hintergrund eines schmerzlichen Verlustes, haben mich solche Worst-Case-Szenarien immer wieder eingeholt, ob es um Dissonanzen im familiären Umfeld, um finanzielle Angelegenheiten oder persönliche Dinge ging.
Die Aussage meiner Bekannten hat mir gut getan. Und kürzlich wurde zum Abschluss einer von mir besuchten Eucharistiefeier das Lied “Wer nur den lieben Gott läßt walten” gesungen wurde. Es fordert uns auf, uns nicht nicht in Pessismus und Alltagssorgen zu verlieren, sondern unser Leben ganz in Gottes Hand zu legen.
Ich verstehe diese beiden Begebenheiten als einen Wink, mehr Vertrauen, Gottvertrauen zu haben – und mich nicht so sehr von meinen Ängsten fesseln zu lassen.

Herr Jesus Christus, stärke mich im Glauben und im Vertrauen auf Dich. Lass nicht zu, dass Dunkles von mir Besitz ergreift, sondern erfülle mich mit Deiner Gegenwart und lass Dein Licht leuchten in mir. Amen

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